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Interne Links automatisch setzen, ohne die Kontrolle abzugeben
48/48 Tests grün · WordPress Plugin Check ohne Fehler
Interne Links verbinden einen Beitrag Ihrer Website mit einem anderen. Sie führen Leser zum nächsten passenden Inhalt und geben Suchsystemen ein sichtbares Signal dafür, welche Seiten thematisch zusammengehören.
Mit 50 oder 500 Beiträgen wird die Pflege schnell unübersichtlich. Genau dort setzt die Entity Link Engine an. Das Plugin baut aus Titeln, Zwischenüberschriften, Tags und Kategorien einen Inhaltsindex auf. Für jeden Beitrag sucht es passende Ziele, bewertet die Kandidaten und erklärt, wodurch der Punktwert zustande kommt.
Erst Vorschau, dann Änderung
Im Editor zeigt die Entity Link Engine zuerst, welche Links sie setzen würde. Dabei ändert sie nichts. Erst „Links einfügen“ schreibt die ausgewählten Links in den Beitrag und speichert vorher einen Schnappschuss des Originals. „Rückgängig“ stellt diesen Stand exakt wieder her.

Das Dashboard zeigt zusätzlich ausgehende und eingehende Links sowie verwaiste Beiträge, die keinen internen Link erhalten. So wird aus dem Einfügen einzelner Links ein prüfbarer Inhaltsgraph.
Warum reine Keyword-Regeln nicht reichen
Eine Keyword-Liste kann einen Begriff finden. Sie weiß noch nicht, ob der Link an dieser Stelle sinnvoll ist. Ohne weitere Regeln entstehen Links in Überschriften, mehrfach dieselbe Zieladresse oder Teiltreffer wie „audit“ mitten in „GEO-Audit“.
Die Entity Link Engine blockiert solche Fälle vor dem Einfügen:
- nie in Überschriften, Code, Tabellen, Zitaten oder Bildern;
- nie innerhalb eines Wortes oder eines bestehenden Links;
- höchstens ein automatischer Link pro Absatz und standardmäßig drei pro Beitrag;
- jede Zieladresse höchstens einmal;
- redaktionell gesetzte Links bleiben unverändert.
Liegt kein Kandidat über dem Mindestscore, setzt das Plugin keinen Link. Das ist Absicht. Ein leerer Vorschlag ist besser als ein schwacher Link.
Wie der Punktwert entsteht
Zuerst ordnet die Engine Begriffe den passenden Beiträgen zu. Automatische Signale kommen aus Titeln, Zwischenüberschriften, Tags und Kategorien. Ein manuelles Vokabular hat Vorrang: Dort lässt sich etwa festlegen, dass „SEO-Audit“ samt Schreibvarianten immer auf eine bestimmte Audit-Seite zeigt.
Danach erzeugt das Plugin für den Ausgangsbeitrag mehrere Suchanfragen aus Titel, Überschriften, Entitäten, Taxonomien und Wortgruppen. Ein Kandidat sammelt Punkte, wenn mehrere dieser Wege auf dieselbe Zielseite führen. Unterhalb des konfigurierbaren Schwellenwerts fällt er heraus.
Optional lässt sich eine semantische Ähnlichkeitsprüfung über einen eigenen OpenAI-kompatiblen Endpunkt zuschalten. Sie ist ab Werk deaktiviert. Ohne diese Option verarbeitet das Plugin alle Inhalte lokal und benötigt weder Konto noch externen Dienst.
Grenzen des Scores
Der Punktwert bleibt eine Heuristik. Er kann einen sinnvollen Link übersehen oder einen Kandidaten vorschlagen, der im konkreten Absatz nicht trägt. Deshalb ist die Vorschau der redaktionelle Prüfschritt, und ein Ergebnis unterhalb des Schwellenwerts wird verworfen. Wer die optionale semantische Prüfung aktiviert, sendet die dafür beschriebenen Textausschnitte an den selbst konfigurierten Endpunkt; vollständig lokal bleibt die Verarbeitung nur ohne diese Option.
Verifiziert, nicht nur beschrieben
Am 15. August 2026 habe ich die aktuelle Version 1.0.0 erneut in einer lokalen WordPress-Installation geprüft. Die Testprotokolle liegen derzeit lokal; ein öffentlich reproduzierbarer Nachweis folgt mit dem Plugin-Verzeichnis oder einem öffentlichen Repository:
- 30/30 Funktionstests für Mapping, Scoring, Einfügen, Undo, Automatik und Linkreport;
- 18/18 Admin- und REST-Tests für Oberflächen, Einstellungen und Aktionen;
- offizieller WordPress Plugin Check: „No errors found.“
Die 48 Tests prüfen unter anderem den Grenzfall „audit“ in „GEO-Audit“, doppelte Zieladressen, bestehende manuelle Links und die exakte Wiederherstellung des ursprünglichen Inhalts.
Vom Astro-System zum WordPress-Plugin
Gebaut habe ich die Logik zuerst für eullrich.com. Die Astro-Version ist heute als Paket öffentlich: astro-content-links auf npm und der Quellcode auf GitHub. Sie läuft beim Build, fügt keine Datenbank und kein clientseitiges JavaScript hinzu und veröffentlicht einen prüfbaren Bericht über Links, Empfehlungen und verwaiste Seiten.
Die Entity Link Engine überträgt denselben Grundsatz auf WordPress: nachvollziehbare Regeln statt einer Blackbox, Vorschau vor dem Eingriff und ein echter Rückweg. Das Plugin ist unter GPLv2 oder später lizenziert, enthält eine deutsche Übersetzung und einen Demo-Datensatz mit 50 Artikeln. Die Aufnahme in das WordPress.org-Verzeichnis steht noch aus.
Wie viele Ihrer Beiträge sind intern verwaist? Schreiben Sie mir. Das lässt sich messen.