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B2B-Industrieunternehmen · Oberflächenbeschichtung

In 21 Tagen von der unsichtbaren Marke zur festen Größe in KI-Antworten

Branche · B2B-Industrie · Oberflächenbeschichtung (Hartchrom, PVD, DLC) Region · DACH Zeitraum · 21 Tage
+118 %
Sichtbarkeit in 21 Tagen

Die Ausgangslage: sichtbar für Menschen, unsichtbar für KI

Anfang 2026 steckte ein führendes B2B-Industrieunternehmen aus der Oberflächenbeschichtung in einer paradoxen Lage. Technische Expertise und Marktposition waren stark. Im Moment der Anbietersuche aber tauchte die Marke kaum auf. Fragte ein Ingenieur oder Einkäufer ChatGPT, Claude oder Perplexity nach Beschichtungsanbietern für den Maschinenbau, erschien das Unternehmen gar nicht oder erst weit hinten, nach generischen Branchenportalen.

Die Peec.ai-Analyse zeigte den Stand nüchtern: ein Sichtbarkeitsindex von 11,3 Prozent, im Schnitt 1,2 Zitationen je Antwort (der stärkste Wettbewerber kam auf 2,3), durchschnittliche Position 5,7. Für die KI-Modelle war die Website eine isolierte Visitenkarte ohne Bestätigung von außen.

Warum das ein Architektur- und kein Content-Problem war

Die Inhalte auf der Website waren fachlich korrekt. Der Text war also nicht das Problem. Es saß in der Struktur drumherum, und dort fielen drei Lücken auf.

Die Marke war nicht klar als eigene Entität im Thema verankert. Konsistente Signale, die das Unternehmen mit seinen Technologien und Anwendungen verbinden, fanden die Modelle nicht. Eine zweite Lücke wog schwerer: die fehlende Bestätigung durch Dritte. KI-Systeme gewichten Fachportale, Verzeichnisse und unabhängige Quellen höher als die Unternehmens-Website. Dort war das Unternehmen kaum präsent. Und die relevanten Fachbegriffe? Wettbewerber tauchten in Drittquellen regelmäßig neben den Schlüsseltechnologien auf, das Unternehmen nicht.

Die Lösung: Autorität außerhalb der eigenen Website aufbauen

Kein teurer Website-Relaunch, kein Content-Marathon. Der Hebel lag außerhalb der Domain, und ich bin ihn in vier Schritten angegangen.

Am Anfang stand die KI-Nachfrage. Ich identifizierte 27 geschäftskritische Fragen und sortierte sie nach Relevanz für Umsatz und Positionierung. Danach prüfte ich, aus welchen Quellen die Modelle ihre Antworten in dieser Nische ziehen. Das Bild war eindeutig. Ein Großteil der Antworten stützt sich auf wenige hoch bewertete Plattformen.

Dort setzte die eigentliche Arbeit an. Ich verknüpfte die Marke auf den relevanten Drittplattformen mit ihren Technologien und Anwendungsfällen, bereitete vorhandene Fachbeiträge und Verzeichniseinträge so auf, dass Modelle sie als Faktenquelle lesen, und baute die Präsenz in Fachportalen und Wissensplattformen aus. Die offenen Themenlücken schloss ich über externe Einträge – präzisere Signale an den richtigen Stellen statt mehr Inhalt.

Das Ergebnis

Innerhalb von 21 Tagen verschob sich das Bild deutlich. Der Sichtbarkeitsindex stieg um 118 Prozent, die durchschnittliche Position verbesserte sich von 5,7 auf 2,3, und bei den entscheidenden B2B-Anfragen war die Marke zu 100 Prozent in den Top 3 vertreten. Aus der isolierten Website wurde eine Quelle, der die Modelle vertrauen.

Der eigentliche Gewinn ist nicht Traffic, sondern die Wahrscheinlichkeit, im Kaufprozess überhaupt genannt zu werden. Wenn Sie in KI-Antworten nicht vorkommen, entscheidet sich die Anbieterauswahl ohne Sie. Sichtbarkeit in KI-Systemen ist zuerst eine Frage der Architektur.

Resultate aus Projekten, die ich in Agentur- und Inhouse-Rollen verantwortet habe. Kundenname auf Anfrage.

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