Case StudyB2C-Vergleichsportal · Zahlung & Finanzierung

Bessere Positionen und mehr organische Klicks für ein B2C-Finanzportal

Ein B2C-Vergleichsportal für Zahlungs- und Finanzierungslösungen sollte im hart umkämpften deutschen Markt organisch wachsen. Über transaktionsnahe Zahlart-Landingpages und strukturierte Daten stieg die durchschnittliche Google-Position im Kernmarkt von 16,9 auf 13,0, bei rund 190.000 Klicks in sechs Monaten (+10 %) und nahezu gleichen Impressionen.

Branche

B2C · Vergleichsportal für Zahlungs- und Finanzierungslösungen

Region

DACH (Schwerpunkt Deutschland)

Zeitraum

6 Monate

Ergebnis

16,9 → 13,0

Google Search Console Verlauf des B2C-Vergleichsportals: 414.000 Klicks, 9,92 Millionen Impressionen, 4,2 Prozent durchschnittliche Klickrate und durchschnittliche Position 16,4 im Zeitraum Juni 2025 bis März 2026.

Ergebnis

Ø Google-Position im Kernmarkt

Fokus: Zahlart-Landingpages, strukturierte Daten, Position und Klickrate

Umfang: SEO-Analyse, Landingpage-Optimierung, Produkt-Rich-Results

Case Study

Überblick

Ein B2C-Vergleichsportal für Zahlungs- und Finanzierungslösungen sollte im hart umkämpften deutschen Markt organisch wachsen. Viele Anbieter konkurrieren um dieselben generischen Begriffe rund um Kredit, Ratenzahlung und Kauf auf Rechnung. Ein Teil des Traffics hängt ohnehin an der Marke. Über sechs Monate lag die Basis bei rund 172.000 organischen Klicks.

Meine Aufgabe war, die Seiten zu stärken, die tatsächlich zu Abschlüssen führen, und die Position dort zu heben, wo Nutzer bereits kaufbereit suchen.

Fokus: Zahlart-Landingpages, strukturierte Daten, Position und Klickrate

Umfang: SEO-Analyse, Landingpage-Optimierung, Produkt-Rich-Results

Vorgehen

Ich habe das Portal an seinen echten Kaufpfaden gemessen: Wo landet jemand, der einen konkreten Ratenkauf oder eine Finanzierung sucht? Welche Seite beantwortet diese Absicht, und rankt sie dafür stark genug?

Die kaufnahen Seiten waren vorhanden, standen aber zu weit hinten und holten zu wenig aus ihren Impressionen. Deshalb verlagerte ich das Gewicht weg von reichweitenstarken Kopfbegriffen – hin zu den Zahlart-Seiten und zu sauberen strukturierten Daten, damit Google Produkt-Rich-Results ausspielt.

Kein Umbau der ganzen Site. Wenige Seiten, gezielt verbessert.

Die zentrale Entscheidung

In einem generischen B2C-Umfeld zieht die Reichweite den Blick auf sich. Kopfbegriffe bringen Impressionen, aber selten den Klick, der zählt.

Ich wechselte die entscheidende Perspektive: weg von Impressionen, hin zu Position und Klickrate auf den Geld-Seiten. Eine Seite auf Position 22 mit vielen Impressionen ist weniger wert als eine Seite auf Position 11, die kaufbereite Nutzer abholt.

Ergebnis

Über sechs Monate verbesserte sich die durchschnittliche Google-Position im Kernmarkt von 16,9 auf 13,0. Auf Mobilgeräten, wo der Großteil des Traffics entsteht, ging sie von 13,4 auf 11,1 zurück, im Desktop-Segment von 27,8 auf 21,0.

Die organischen Klicks stiegen um rund 10 Prozent, von etwa 172.000 auf 190.000. Die Impressionen blieben mit gut 4,3 Millionen nahezu unverändert. Das Plus kam aus besseren Positionen und höheren Klickraten – nicht aus mehr Reichweite.

Den Ausschlag gaben die transaktionsnahen Seiten. Die stärkste davon mehr als verfünffachte ihre Klicks im Zeitraum, eine weitere fast das Dreifache. Parallel wuchs die Präsenz in den Produkt-Rich-Results: Ihre Impressionen stiegen auf etwa das Siebenfache, die durchschnittliche Position halbierte sich von 22,1 auf 11,4.

Das Wachstum blieb nicht auf Deutschland beschränkt. Österreich legte um 13 Prozent zu, die Schweiz um 58 Prozent, jeweils bei klar verbesserten Positionen.

Was daraus folgt

Der Hebel steckte in wenigen kaufnahen Seiten und in sauberen strukturierten Daten. Wer in einem generischen B2C-Umfeld gewinnt, arbeitet an der Kombination aus Position und Klickrate. Die Zahl der bespielten Begriffe entscheidet das nicht.

Nächster Schritt

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