Case StudySchweizer Online-Versandhändler · Cross-Lingual-SEO

Von Seite 2 in die Top 6: die französische Sprachversion eines Schweizer Shops

Ein Schweizer Online-Versandhändler ließ seine französische Sprachversion unter Wert laufen: durchschnittlich Position 16,4, faktisch Seite 2. Über eine eigenständige Sprach- und Kategoriestruktur kam sie in die Top 6, die erfassten Kategorie- und Produktseiten wuchsen um 58 Prozent auf rund 85.000 organische Klicks.

Branche

Online-Versandhandel · Multikategorie (Haushalt, Garten, Lifestyle)

Region

Schweiz, zweisprachig (Deutsch und Französisch)

Zeitraum

Vorher-Nachher-Vergleich

Ergebnis

16,4 → 5,7

Google Search Console Verlauf der französischen Sprachversion eines Schweizer Online-Versandhändlers: 232.956 Klicks, 11,2 Millionen Impressionen, 2,1 Prozent Klickrate und durchschnittliche Position 9,9 im Zeitraum August 2025 bis Juni 2026.

Ergebnis

Ø-Position der französischen Version

Fokus: französische Sprachversion, kaufnahe Kategorieseiten, saubere Produktsignale.

Umfang: SEO-Analyse, Sprach- und Kategoriestruktur, On-Page.

Case Study

Die französische Version eines Schweizer Online-Versandhändlers lief unter ihrem Potenzial. Sie stand auf Position 16, die Nachfrage war längst da. Ich habe die Signale dorthin gelenkt, wo die Nachfrage schon war.

Überblick

Die größte Reserve lag in der zweiten Sprache.

Auf seinen deutschen Marken- und Kategoriebegriffen rankte der Shop gut. Die französische Version dagegen hing im Mittelfeld: durchschnittliche Position 16,4, faktisch Seite 2. Die Suchnachfrage bestand längst. Wer auf Französisch nach Gartenmöbeln oder Wohnzimmer-Sortiment suchte, fand den Shop kaum.

Meine Aufgabe war, diese Version nach vorne zu holen und parallel die kaufnahen Kategorieseiten zu stärken, die zu weit hinten standen.

Fokus: französische Sprachversion, kaufnahe Kategorieseiten, saubere Produktsignale.

Umfang: SEO-Analyse, Sprach- und Kategoriestruktur, On-Page.

Vorgehen

Ich habe den Shop an seiner echten Nachfrage gemessen, getrennt nach Sprache und Kategorie. Wo rankt die deutsche Seite stark, wo bleibt die französische zurück? Welche Kategorieseiten holen zu wenig aus ihren Impressionen?

Das Muster war deutlich. Die Marke war in beiden Sprachen abgesichert, das Wachstum musste aus den Nicht-Marken-Kategorien kommen. Deshalb verlagerte ich das Gewicht auf die französische Struktur und auf die Geld-Seiten: Garten, Wohnen, Outlet.

Kein neuer Content in der Breite. Die vorhandenen Seiten stärker gemacht.

Die zentrale Entscheidung

Ein zweisprachiger Shop verschenkt schnell eine ganze Sprache. Suchmaschinen und Sprachmodelle erkennen die zweite Version oft schlechter, weil die Signale dünner sind.

Ich habe die französische Version wie einen eigenen Markt behandelt, mit eigener Struktur und eigenen Autoritätssignalen. Der deutsche Markenverkehr lief ohnehin. Den Zuwachs holte ich aus der zweiten Sprache und den kaufnahen Kategorien.

Ergebnis

Die französische Version kam von durchschnittlich Position 16,4 auf 5,7, von Seite 2 in die Top 6. Ihre Klicks stiegen von rund 26.000 auf 41.000, ein Plus von 56 Prozent, bei stabilen Impressionen um 500.000.

Über die erfassten Kategorie- und Produktseiten wuchsen die organischen Klicks von rund 54.000 auf 85.000, ein Plus von 58 Prozent. Die Impressionen legten um 45 Prozent zu, von 3,5 auf 5,0 Millionen.

Den Ausschlag gaben einzelne kaufnahe Seiten. Der Outlet-Bereich sprang von Position 45 auf 4 und vervierfachte seine Klicks. Die Gartenmöbel-Lounge kam von 17,5 auf 9,7, mehrere Wohnbereich-Seiten rückten in die Top 3. Auch Nicht-Marken-Begriffe wie Gartenmöbel, Liegestuhl oder Badezimmermöbel rückten sichtbar nach vorne.

Was daraus folgt

Bei einem mehrsprachigen Shop steckt der Zuwachs oft in der schwächeren Sprache und in wenigen kaufnahen Seiten. Die Marke bringt ihren Verkehr von allein. Alles darüber hinaus entsteht dort, wo Sprache und Kaufabsicht zusammenkommen, und nicht in mehr Inhalt.

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