Was macht ein SEO-Berater?
Ein SEO-Berater diagnostiziert, warum eine Website für wichtige Suchanfragen nicht ausreichend sichtbar ist, entwickelt eine Strategie und priorisiert die Maßnahmen nach Geschäftswert. Er begleitet die Umsetzung durch Tickets, Briefings und Reviews und misst die Wirkung an Rankings, Klicks, Leads und Umsatzbeitrag. Bei mir kommt die Messung der Sichtbarkeit in KI-Antworten dazu, wenn sie für Ihre Kaufentscheider relevant ist.
Was ist der Unterschied zwischen SEO-Beratung und SEO-Audit?
Ein SEO-Audit ist eine zeitlich begrenzte Diagnose mit priorisierter Roadmap – bei mir ein festes Paket über zwei Arbeitswochen. Die SEO-Beratung ist die laufende Arbeit danach: Entscheidungen treffen, Umsetzung begleiten, Ergebnisse prüfen und nachsteuern. Viele Projekte starten mit dem Audit und gehen dann in die Beratung über, verpflichtend ist diese Reihenfolge nicht.
Was kostet ein SEO-Berater?
Mein Stundensatz beginnt bei 100 €, die laufende Beratung bei 1.000 € monatlich. Der konkrete Umfang hängt von der Größe und dem Zustand der Website ab, von der Zahl der Märkte und Sprachen und davon, ob ich nur berate oder auch operativ umsetze. Einzelpakete und Audits biete ich zum Festpreis an, sobald Ziel und Umfang feststehen. Sie erhalten vorab eine Einschätzung, welches Format zu Ihrer Situation passt.
Wie lange dauert es, bis SEO wirkt?
Das hängt von Ausgangslage, Wettbewerb und Umsetzungsgeschwindigkeit ab. Technische Korrekturen können nach dem erneuten Crawling relativ schnell messbar werden, neue Inhalte und Autorität brauchen Monate. Eine seriöse Antwort trennt deshalb drei Ebenen: Diagnose und Plan, technische Wirkung, geschäftliche Wirkung. Statt einer pauschalen Frist vereinbare ich Frühindikatoren und feste Termine für die Neubewertung.
SEO-Berater oder SEO-Agentur – was passt besser?
Ein Berater bietet direkten Senior-Kontakt und eine klare Linie, hat aber begrenzte Kapazität und zieht bei Bedarf Partner hinzu. Eine Agentur kann viele Disziplinen parallel umsetzen, dafür hängt die Qualität am konkreten Team hinter dem Vertrag. Die ehrliche Antwort ist situativ: Für Strategie, Spezialthemen und Sparring spricht der Berater, für breite parallele Umsetzung die Agentur.
Kann unser Team SEO selbst umsetzen?
Ja – wenn Verantwortlichkeit, Zeit, Kompetenz und Qualitätssicherung vorhanden sind. Genau dafür ist das Enablement-Modul gedacht: Ich liefere Strategie, Reviews, Workshops und eine dokumentierte Wissensbasis, Ihr Team setzt um. Das ist oft das wirtschaftlichste Modell, weil das Wissen im Unternehmen bleibt und meine Rolle mit der Zeit kleiner werden darf.
Unterstützen Sie auch E-Commerce-Websites?
Ja, E-Commerce ist einer meiner Schwerpunkte: Shopify, Magento und Shopware, Kategorie- und Facettenseiten, Produktdaten, Internationalisierung und das Tracking vom organischen Einstieg bis zur Transaktion. Priorisiert wird nach Marge, Nachfrage und Umsatzpotenzial, nicht nach Traffic um jeden Preis.
Bieten Sie Local SEO an?
Nein. Google-Business-Profile, lokale Verzeichnisse und Bewertungsmanagement sind ein eigenes Handwerk, für das spezialisierte Local-SEO-Anbieter die bessere Wahl sind. Mein Fokus liegt auf überregionalem und internationalem SEO für B2B, E-Commerce und große Websites. Wenn Ihr Geschäft primär von lokaler Laufkundschaft lebt, sage ich Ihnen das im Erstgespräch offen.
Wie messen Sie den Erfolg der SEO-Beratung?
An den Geldseiten: Rankings, Impressionen, Klicks, qualifizierte Leads, Conversion und Umsatzbeitrag, gemessen gegen die zu Beginn dokumentierte Baseline. Je nach Projekt kommen getrennte AI-Visibility-Metriken dazu – Mentions, Recommendations und Citations pro Engine, mit definiertem Prompt-Set und dokumentiertem Messzeitraum.
Welche Tools verwenden Sie?
Google Search Console, Screaming Frog, Sistrix und Ahrefs, Logfile-Analysen, Python, SQL und Looker Studio, für AI Search Peec.ai. Wichtiger als die Liste: Tools liefern Daten, die Diagnose ist die Beratungsleistung. Zwei Berater mit demselben Tool kommen zu sehr unterschiedlichen Prioritäten, wenn nur einer die Zahlen mit Ihrem Geschäftsmodell verbindet.
Was ist der Unterschied zwischen technischem SEO und Content-SEO?
Technisches SEO schafft Erreichbarkeit, Indexierbarkeit und Skalierbarkeit – es entscheidet, ob Ihre Seiten überhaupt im Rennen sind. Content-SEO beantwortet die richtige Nachfrage im passenden Seitentyp. Beide müssen zusammenpassen: Der beste Text rankt nicht auf einer Seite, die Google nicht erreicht, und die sauberste Technik rettet keinen Inhalt, den niemand sucht.
Gehören GEO und AI Search zur SEO-Beratung?
Als ergänzendes Modul, wenn ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews für Ihre Zielgruppe relevant sind. Wichtig ist die getrennte Messung: Ein gutes Google-Ranking garantiert kein Zitat in einer KI-Antwort. In ChatGPT, Perplexity und Claude stammen nur rund 12 Prozent der Zitate von Top-20-Seiten (Ahrefs, 15.000 Queries), während Google AI Overviews eng an die Top-Rankings koppeln. Deshalb messe ich beide Flächen einzeln – und behaupte nicht, das eine folge automatisch aus dem anderen.
Wie vermeiden Sie riskante oder spamartige SEO-Maßnahmen?
Durch Maßnahmen, die auf Dauer tragen und sich an den Google Search Essentials messen lassen: klare Datenbasis, nutzerorientierte Inhalte, belegbare Autoritätssignale. Keine gekauften Rankinggarantien, keine versteckten Texte, kein skalierter Low-Value-Content, keine manipulativen Linkpakete. Was ein Update später kostet, ist keine Abkürzung wert.